12. Oktober 2010 | Blog Buchtipp | Joachim Eberhardt

Jetzt Vargas Llosa lesen!

Der Peruaner Mario Vargas Llosa erhält 2010 den Literatur-Nobelpreis — wir gratulieren! Haben Sie schon was von ihm gelesen? 

Die Landesbibliothek pflegt sein Werk schon seit Jahren und bietet darum einen guten Einstieg; viele seiner auf deutsch erschienenen Werke sind bei uns auszuleihen. So z.B. Das grüne Haus (FSUV 113), Das Fest des Ziegenbocks (FSUV 108) oder Das böse Mädchen (FSUV 116), um nur wenige zu nennen. Sie sehen schon an den Signaturen, die alle mit FSUV anfangen, dass die Bände alle mehr oder weniger nebeneinander stehen. An gleicher Stelle findet sich auch einiges über Vargas Llosa: ein Buch von Sabine Köllmann über den Zusammenhang von “Literatur und Politik”, erschienen 1996 (FSUV 102), das einem vielleicht eine Ahnung davon geben kann, warum die “Kartographie der Machtstrukturen” (so eine Formulierung der Nobelpreis-Begründung) für Vargas Llosa wichtig ist. Allgemeiner in Vargas Llosas literarisches Werk einführend  ist ein Buch aus dem Jahr 2000 (FSUV 107), sicher nicht mehr ganz adäquat Thomas M. Scheerers fast 20 Jahre altes Buch über Leben und Werk des Peruaners (FTHV 101).


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