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Die Handschriftendigitalisierung in der Lippischen Landesbibliothek

von Christine Rühling

veröffentlicht in: Rosenland Lippe Nr. 20, S. 57-61.

Einleitung

Es ist eine weit verbreitete Vorstellung, dass Bibliotheken hauptsächlich gedrucktes Papier zwischen zwei Buchdeckeln aufbewahren. Diese Ansicht hält sich selbst bei Kennern hartnäckig, führt jedoch in vielen Fällen in die Irre. Nach dem Tod Simons VI. stiftete Simon VII. im Jahr 1614 die Büchersammlung seines Vaters als Öffentliche Bibliothek und legte damit den Grundstock für den Altbestand der Lippischen Landesbibliothek. Als Haus mit langer Geschichte beherbergt die Bibliothek ganz verschiedene Medien-typen, die Besucherinnen und Besucher vielleicht nicht immer dort erwarten: Geht man die Magazinregale entlang, sieht man Gemmen neben Radierungen, Ölgemälden und Statuen. In den Fächern lagern Post-karten, Plakate, Theaterzettel, Fotografien und Karten – um nur eine Auswahl an Objekten zu nennen. Für eine Regionalbibliothek ist ein solcher Reichtum nicht untypisch.1 Das Sammelprofil der Bibliothek ergibt sich aus ihrer Bezogenheit auf die Region Lippe und aus ihren historisch gewachsenen Beständen, die über die Zeit hin gezielt erweitert und ergänzt wurden: Die Lippe-Sammlung enthält beispielsweise die historischen Zeichnungen und Fotografien lippischer Ortschaften. Das Lippische Literaturarchiv fasst unter anderem Nachlässe der aus Detmold stammenden Dichter Christian Dietrich Grabbe (1801-1836), Ferdinand Freiligrath (1810-1876) und Georg Weerth (1822-1856), darunter zahlreiche Autographen, die das Leben der Autoren dokumentieren. Im Lortzing-Archiv, dem Lippe-Musikarchiv und dem Material des Hoftheaters werden bedeutende Musikalia wie handschriftliche Noten oder Rollenbücher verwahrt. Sie sind ein unschätzbarer Fundus, anhand dessen sich die Musikgeschichte Lippes rekonstruieren lässt. Und zu den wichtigen Stücken in der Bibliothek Simons VI. gehören die (mittelalterlichen) Handschriften.

Kernaufgabe der Bibliothek ist es nicht nur, diese reichen Bestände zu erhalten und für die Zukunft zu bewahren, sondern auch, sie zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Zeiten veränderter Mediennutzung liegt dabei der Fokus zunehmend auf der digitalen Präsentation, denn beschleunigte wissenschaftliche Arbeitsprozesse erfordern eine gute Forschungsinfrastruktur. Digitale Aufbereitung gerade von unikalen Beständen und Sondermaterialien ist daher von besonderem Belang. Diese – schon fast zum Gemeinplatz gewordene – Einsicht stellt die Lippische Landesbibliothek wie jede andere Bibliothek auch vor Herausforderungen. Die Digitalisierung von alten, zum Teil empfindlichen Materialien ist personal- und kostenintensiv. Darum lohnt es sich, einige Gedanken auf das Vorgehen zu verwenden.

Stand der Digitalisierung

Die Bibliothek hat im Jahr 2008 mit der systematischen Digitalisierung von historischen Beständen begon-nen. Ausgewählt wurden damals die Lippischen Intelligenz- und Anzeigenblätter, weil dieser im Jahr 1767 gegrün-dete Vorläufer der Lippischen Landes-Zeitung für die regionalhistorische Forschung eine besonders reiche Quelle darstellt. Die ersten Scans wurden noch von einem Dienstleister erstellt; der Aufbau einer haus-eigenen Scan-Infrastruktur war 2010 abgeschlossen. Dabei war für die Bibliothek der Gedanke leitend, bedienungsfreundliche und leistungsfähige Hardware mit einer komfortablen Erschließungs- und Präsen-tationssoftware zu kombinieren, um Aufwand für Administration und Anpassung vermeiden zu können.

Die Software-Lösung mit dem sprechenden Namen „scan-to-web“ war damit die Voraussetzung für die Etablierung eines routinierten Betriebes. Das Digitalisierungsgeschäft bleibt ein ständiger Kostenfaktor: Lizenzgebühren, Personal- und Speicherkosten sowie regelmäßige Wartung der Hardware sind laufend zu bestreiten. Der gezielte Einsatz von Ressourcen führt zwangsläufig dazu, dass die Bibliothek bei der Digita-lisierung Prioritäten setzt.2
Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Lippiaca, deren Sammlung zu den wesentlichen Aufgaben der Bibliothek gehört. Jüngst konnten durch erfreuliche Kooperationen wichtige Serienquellen zugänglich ge-macht werden: in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe (NHV) die Lippischen Mitteilungen(Fn 3) und in Kooperation mit dem Lippischen Heimatbund die Zeit-schrift Heimatland Lippe.(Fn 4) Insgesamt hat die Bibliothek – das Jahr 2016 eingeschlossen – 1.313 digitale Werke mit einem Speichervolumen von 3,8 TB online gestellt.(Fn 5) Dieses Online-Angebot wird rege genutzt: Allein in 2016 wurde jedes Digitalisat unseres Portals im Schnitt 70mal aufgeblättert. Jede dieser Sessions dauerte durchschnittlich 14 Minuten. Diese erfreulichen Zahlen halten dazu an, weiter in den Bereich Digitalisierung zu investieren und sich nun auch anderen bedeutenden Bestandsgruppen zuzuwenden. Es liegt nahe, neben den Druckerzeugnissen mit regionalem Schwerpunkt die unikalen Sammlungen der Bibliothek online zugänglich zu machen.

Herausforderungen der Handschriftendigitalisierung

Seit dem letzten Jahr digitalisiert die Lippische Landesbibliothek auch Handschriften. Den Anfang hat sie mit ihrem vielleicht prachtvollsten Stück gemacht: Jakob van Maerlants „Der naturen bloeme“ von 1287 (Mscr 70) ist ein mittelalterliches enzyklopädisches Werk, welches „das Beste aus der Natur“ präsentiert. Es ist also eine Naturkunde, die in 13 Büchern der Reihe nach Menschen, Tiere, Pflanzen, Quellen, Steine und Metalle abhandelt. Von „Der naturen bloeme“ sind elf vollständige und acht fragmentarische Handschriften überliefert, einige davon schön illuminiert. So auch das Detmolder Exemplar, dessen 500 farbige Miniaturen den Inhalt reich illustrieren.6 Doch nicht nur ihre prachtvolle Ausführung prädestiniert eine Handschrift zur Online-Präsentation, ein weiteres Kriterium ist ihre Seltenheit: Im Jahr 1594 etwa nahm Simon VI. ein Exemplar des ersten Bandes von Joachim Camerarius' „Symbola & emblemata“ (Nürnberg 1590; Mscr 84) mit zum Reichstag nach Regensburg. Beim Buchbinder ließ er sein Exemplar „durchschießen“, d.h. nach jedem bedruckten Blatt wurde ein leeres Blatt eingebunden, um handschriftliche Notizen zu ermöglichen. Simon verwendete den Band als Stammbuch und sammelte auf den leeren Seiten während seines Aufent-halts in Regensburg 86 Unterschriften von Reichstagsteilnehmern, von Herzögen, Grafen, Erzbischöfen, Diplomaten aus dem Gefolge der weltlichen und geistlichen Fürsten sowie Personen des kaiserlichen Hofes.7 Das Stammbuch wurde so zu einem einmaligen historischen Zeugnis.
Es ist erfreulich, dass die Digitalisierung der Stücke nun einen schnellen, unkomplizierten und material-schonenden Zugriff auf die unikale Sammlung ermöglicht.

Warum ist das Digitalisieren von Handschriften ein bemerkenswerter Schritt? Es hat damit zu tun, dass dieser Medientyp, äußerlich dem gewöhnlichen Bibliotheksgut „Buch“ sehr ähnlich, die Bibliothek vor deutlich größere Herausforderungen stellt: 1) in seiner empfindlichen Beschaffenheit, 2) in der Verwaltung seiner Metadaten, 3) in seiner genauen Erschließung.

Zu erstens: Handschriften sollte man nicht einfach sorglos auf den Aufsichtscanner legen, um gute Bilder herzustellen. Bei jedem Einzelstück muss dem Scannen eine konservatorische Sichtung vorausgehen, ob sein Zustand eine Digitalisierung zulässt: Ist der Einband brüchig? Hat das Material Schäden? Lässt die Bindung einen Öffnungswinkel zu, der nötig ist, um ein vollständiges Bild zu erstellen? Sichergestellt werden muss, dass das jeweilige Stück auch bei einer äußerst vorsichtigen Bilderzeugung keinen Schaden nimmt. Das Scannen von Handschriften sollte deshalb nur von gut ausgebildetem Personal durchgeführt werden, das Erfahrung im Umgang mit empfindlichen Materialien mitbringt.

Zu zweitens: Das Portal „Digitale Sammlungen“ der Lippischen Landesbibliothek ist das „Fenster“ zu ihren Digitalisaten. Überwiegend handelt es sich dabei bisher um Druckerzeugnisse. Das liegt auch an den Voraussetzungen, die die in der Bibliothek eingesetzte Software mitbringt. Die Bibliothek setzt „Visual Library“ (VL) der Firma Semantics ein. Bei einer Digitalisierung werden die vom Scanner erzeugten Bilder eines Mediums mit Angaben zu diesem Medium („Metadaten“) verknüpft. Weil man Metadaten nicht in die VL direkt eintragen kann, braucht das Programm eine andere Quelle. Bei der Digitalisierung von Büchern ist das kein Problem: Die VL holt sich die Metadaten zu dem jeweiligen Buch aus dem elektronischen Bibliothekskatalog. Aber was tut man mit Medien, die dort nicht erfasst sind? Es gibt dafür prinzipiell zwei Lösungen: Entweder wird das Medium erst im Bibliothekskatalog katalogisiert, oder die VL holt sich die benötigten Angaben aus einer anderen Datenbank, für die dann aber eine entsprechende Verbindung („Schnittstelle“) schon existieren oder noch geschaffen werden muss.

Bibliotheken wie die Lippische Landesbibliothek haben ihre nicht buchartigen Materialien häufig in Sonderkatalogen und Findbüchern nachgewiesen. Doch nicht immer liegen diese schon in Datenbankform vor. Die Handschriften der Bibliothek beispielsweise sind in verschiedenen alten Band- und Zettelkatalogen aufgeführt. Auf der Webseite steht ein Findbuch,(Fn 8) das eine Abschrift des Handschriften-Zettelkatalogs enthält, der wiederum auf einem Manuscripten-Katalog beruht, den der Bibliothekar Otto Preuß in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt hat. Nur für 18 mittelalterliche Handschriften gibt es – in Buchform – ausführlichere Beschreibungen, die heutigen Ansprüchen genügen.(Fn 9) Das heißt: in Datenbankform liegen die Metadaten nicht vor. Darum folgt die Bibliothek einem anderen Weg, der so für Nichtbuchmaterialien eigentlich nicht vorgesehen war, sich jedoch mittlerweile als Standard durchgesetzt hat:(Fn 10) Die Handschriften werden wie herkömmliche Drucke behandelt. Für den Bibliothekskatalog werden Kurzkatalogisate angelegt, in denen natürlich längst nicht alle Felder der klassischen Druckbeschreibung (wie Drucker, Verlagsort, Jahr) belegt sein können. Damit sind die „Metadaten“ für die VL geschaffen. Ideal ist diese Lösung aber nicht, denn sie präsentiert die Handschriften dort, wo Forscherinnen und Forscher eher nicht suchen: im lokalen Bibliothekskatalog. Es besteht durchaus die Gefahr, dass die Medien schlicht „übersehen“ werden. Etabliert hat sich als überregionales Nachweisinstrument für Handschriften bis Mitte des 16. Jahrhunderts die Plattform „Manuscripta Mediaevalia“ (das Portal wird zurzeit im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts überarbeitet).(Fn 11) Für eine bessere Sichtbarkeit der Handschriften der Lippischen Landesbibliothek in Fachkreisen wäre es daher wünschenswert, Digitalisate und Metadaten an dieses übergeordnete Hand-schriftenportal zu liefern – und auf diesem Wege auch an die damit verknüpften Plattformen „Deutsche Digitale Bibliothek“ und „Europeana“. Doch das ist nicht ohne erneuten Aufwand möglich, weil die für den Bibliothekskatalog erstellten Kurzkatalogisate nicht dem Minimalmetadatenset des Handschriftenportals genügen.(Fn 12)

Zu drittens: Die Nutzerinnen und Nutzer sollen sich in der digitalen Präsentation einer Handschrift leicht orientieren können. Für Orientierung sorgt die Bibliothek durch „Strukturierung“ oder „Tiefener-schließung“. Bei einem Buch bedeutete das beispielsweise, Kapitelüberschriften zu erfassen und auffindbar zu machen. Doch alte Handschriften sind in der Regel nur in Ansätzen so gegliedert, wie wir es heute vom Medium Buch gewohnt sind. Wer ihre Struktur beschreiben möchte, braucht daher Fachwissen und Erfah-rung, um sich einen Überblick über Inhalt und Struktur der Handschrift machen und diese dann nach eige-nem Urteil gliedern zu können – ein bibliothekarischer Arbeitsschritt, der durchaus zeitaufwendig ist.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Digitalisierung von Handschriften für die Lippische Landesbibliothek alles andere als eine einfache Routineaufgabe ist. Sie braucht sowohl eine besondere Geräteausstattung als auch geschultes Personal – und viel Zeit.

Zusammenfassung und Ausblick

Durch die Entwicklung EDV-basierten Arbeitens hat sich der wissenschaftliche Forschungsprozess in den vergangenen Jahren in einem Maße beschleunigt, dass es mittlerweile schon fast zur Voraussetzung ge-worden ist, jederzeit und von überall komfortabel auf historische Quellen zugreifen zu können. Was online recherchierbar und als Digitalisat vorhanden ist – und nur das ? –, wird wahrgenommen und ausgewertet. Große über Altbestand verfügende Bibliotheken gehen aufgrund ihrer schlagkräftigen IT-Abteilungen und eines nicht geringen Pools an speziell geschultem Fachpersonal auf dem Feld der Digitalisierung voran und entwickeln immer neue Formen der digitalen Präsentation. Die Lippische Landesbibliothek kann als kleinere Einrichtung auf Ressourcen dieser Art nicht zurückgreifen und reagiert darauf mit einer gezielten Priorisierung der zu digitalisierenden Bestände: Neben den Lippiaca steht zurzeit die Digitalisierung der Handschriften im Fokus. Denkt man weiter in die Zukunft, fallen weitere, unikale Bestandsgruppen als mögliche Digitalisierungsschwerpunkte in den Blick. Zur Online-Präsentation prädestiniert wäre etwa die umfangreiche Autographensammlung des Literaturarchivs. In einem Projekt mit dem Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf und dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier wurden bereits die Grabbe-Autographen in ein „Grabbe-Portal“ eingespielt.(Fn 13) Weitere Schätze warten in den Magazinen der Bibliothek. Doch bevor eine Digitalisierung in diesem Bereich möglich ist, sind einige Hürden zu überwinden. Beispielsweise sind die Autographen bislang nicht in einer Form elektronisch erschlossen, die eine Nachnutzung in der VL erlauben würde. Ein Teil ist in einer nur lokal nutzbaren Datenbank nachgewiesen, ein anderer Teil in einem über-geordneten Nachweisinstrument gemeldet, nämlich dem von der Staatsbibliothek in Berlin gehosteten Por-tal „Kalliope“.(Fn 14) Um also eine einheitliche Datenlage zu gewährleisten, ist es sinnvoll, die die Autographen beschreibenden Metadaten alle in guter Qualität in das Kalliope-Portal zu überführen – das ist nur ein kleiner Schritt auf dem Papier, aber – wie jede Datenmigration – sehr aufwendig. Ist das getan, fehlt nur noch eine Schnittstelle zwischen Kalliope und der „Visual Library“, um einen komfortablen Datenimport und -export zu gewährleisten. Das Interesse an einer solchen Schnittstelle ist groß, weil die VL auch in ande-ren Bibliotheken mit Autographenbeständen im Einsatz ist, und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie vorliegt. Dann wären alle Voraussetzungen zur Digitalisierung von Autographen geschaffen. Die Lippische Landesbibliothek muss dann nur noch Zeit, Geld und Personal einsetzen, um sie zu nutzen ...

Fußnoten

1 BERND HAGENAU (Hg.), Regionalbibliotheken in Deutschland, Frankfurt/M. 2000 (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Biblio-graphie, Sonderhefte, 78).

2 Zur Auswahl der Bestände für die Digitalisierung vgl. JOACHIM EBERHARDT, Die digitalen Sammlungen der Lippischen Landes-bibliothek. In: ROSENLAND. ZEITSCHRIFT FÜR LIPPISCHE GESCHICHTE, 13 (2012), 51-54. http://www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2017/12/Rosenland-13.pdf; JOACHIM EBERHARDT: Das kulturelle Erbe sichtbar machen – Digitalisierung in der Lippischen Landesbibliothek Detmold. In: IRMGARD SIEBERT (Hg.), Digitalisierung in Regionalbibliotheken. Frankfurt/M. 2012 (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderbände, 107), 73-86, vgl. auch http://www.llb-detmold.de/wir-ueber-uns/aus-unserer-arbeit/texte/2012-5.html. – Alle in diesem Aufsatz verwendeten Online-Quellen wurden am 28. März 2018 geprüft.

3 http://s2w.hbz-nrw.de/llb/periodical/titleinfo/5754097.

4 http://s2w.hbz-nrw.de/llb/periodical/titleinfo/5794139.

5 Vgl. dazu den JAHRESBERICHT DER LANDESBIBLIOTHEK 2016 unter: http://www.llb-det-mold.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/publikationen/LLB_Jahresbericht_2016_klein.pdf.

6 Vgl. ausführlich zu der Handschrift DETLEV HELLFAIER, Schlangen, Monster, Fabelwesen – Jacob van Maerlant „Der naturen bloeme“ – unter besonderer Berücksichtigung der Detmolder Handschrift aus dem späten 13. Jahrhundert. In: HEINRICH SCHMIDT (Hg.), Tota Frisia in Teilansichten. Hajo van Lengen zum 65. Geburtstag. Aurich 2005, 223-34, vgl. auch http://www.llb-detmold.de/wir-ueber-uns/aus-unserer-arbeit/texte/2005-1.html; sowie AMAND BERTELOOT/DETLEV HELL-FAIER (Hg.), Jacob von Maerlants ‚Der naturen bloeme‘ und das Umfeld. Vorläufer – Redaktionen – Rezeption. Münster u.a. 2001 (Niederlande-Studien, Bd. 23).

7 Vgl. JULIA FREIFRAU HILLER VON GAERTRINGEN, Joachim Camerarius: Symbola & emblemata. Bd. 1: Symbolorum & emblematum ex re herbaria desumtorum centuria una collecta. Nürnberg 1590. [Durchschossenes Exemplar als Stammbuch des Grafen Simon VI. zur Lippe, 1594.]; Lippische Landesbibliothek Detmold: Mscr 84. In: Schätze aus den Bibliotheken Nordrhein-Westfalens. Hg. im Auftrag des „Verbandes der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen“. Weilerswist 2005, 38-39, vgl. auch http://www.llb-detmold.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/texte/2005-8-2_Hiller_Symbola.pdf.

8 S. das Findbuch bzw. den „Katalog der Handschriften“ unter: http://www.llb-det-mold.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/sonstiges/Katalog_der_Handschriften_20171213.pdf.

9 Vgl. ULRICH HINZ (Bearb.), Handschriftencensus Westfalen. Wiesbaden 1999 (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Münster 18).

10 Selbst die Arbeitsgruppe der deutschen Handschriftenzentren zur Digitalisierung der mittelalterlichen Handschriften in Deutschland hat die Erstellung von Minimalkatalogisaten im OPAC fest in den Arbeitsprozess eingeplant: Konzeptpapier der Arbeitsgruppe der deutschen Handschriftenzentren zur Digitalisierung der mittelalterlichen Handschriften in Deutschland. Erar-beitet in Abstimmung mit dem Wissenschaftlichen Beirat der Handschriftenzentren, 2011, 9. In: https://www.bsb-muen-chen.de/fileadmin/pdf/handschriften_digi/konzeptpapier_digitalisierung_2011_veroeffentlichung.pdf.

11 http://www.manuscripta-mediaevalia.de.

12 Handschriftenportal (HSP). Antrag zur Entwicklung eines zentralen Onlineportals für Erschließungs- und Bilddaten zu Buchhandschriften. Beantragt durch: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Universitätsbibliothek Leipzig, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Bayerische Staatsbibliothek, München 2016, 7. In: http://www.handschriftenzentren.de/wp-content/uploads/2016/05/beschreibung_des_vorhabens.pdf.

13 www.grabbe-portal.de. Vgl. dazu BERND FÜLLNER, „Durch den Staub der Bücher bin ich gekrochen und bin nicht erstickt – Das Grabbe-Portal als „digitale Archiv-Edition“. In: GRABBE-JAHRBUCH 2013 (2014), 129-142, vgl. auch http://www.llb-det-mold.de/wir-ueber-uns/aus-unserer-arbeit/texte/2013-9.html.

14 http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de.