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„Für gedrehte Eicheln an die Costüme zu Oberon“

Zur Kostüm-Ausstattung von Webers Oberon am Hoftheater in Detmold

von Irmlind Capelle

Druckfassung in: „Ei, dem alten Herrn zoll ich Achtung gern’“. Festschrift für Joachim Veit zum 60. Geburtstag. Herausgegeben von Kristina Richts und Peter Stadler für den Virtuellen Forschungsverbund Edirom. München : Allitera, 2016, S. 179-199.

Hier: Aufsatz als PDF.

Die Festschrift erscheint unter einer CC-BY-Lizenz. Das Gesamt-PDF ist hier.

Inhalt: Am 19. November 1828 führte die Detmolder Hoftheatergesellschaft erstmals in Münster Carl Maria von Webers letzte Oper Oberon auf. Diese Oper brachte dem Theater „über Jahre hinweg Rekordeinnahmen,“ doch hat das Theater auch vergleichsweise viel in deren Ausstattung investiert. In diesem Beitrag soll es jedoch nicht in erster Linie um das Verhältnis von Einnahmen zu Ausgaben gehen, sondern um die Angaben zur Ausstattung selbst, da solche im frühen 19. Jahrhundert nur selten erhalten sind. Sie gewähren einen wichtigen Einblick in das ‚Gesamtkunstwerk‘ Oberon, für dessen Wirkung – wie bei jeder Oper – die Optik alles andere als unwichtig ist.