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„Vom Arminsmal steht der Unterbau bis auf wenig Steine fertig …“

Die Künstlerfreundschaft zwischen dem Architekten Ernst von Bandel und dem Maler Georg Heinrich Crola im Lichte zweier neu entdeckter Briefe

von Iulia Caproș

Druckfassung in: Lippische Mitteilungen 84 (2015), S. 279-301.

Abstract: Im Autographenbestand der Lippischen Landesbibliothek befinden sich zwei Briefe Ernst von Bandels, des Erbauers des Hermannsdenkmals, gerichtet an den Maler Georg Heinrich Crola. Die Briefe wurden mit einem Abstand von fast dreißig Jahre geschrieben (Januar 1846 und November 1875), zu zwei bedeutenden Zeitpunkten im Leben Bandels und in der Baugeschichte seines Denkmals. Die beiden dem breiten Publikum bisher noch unbekannten Briefe bekunden die Freundschaft zweier Künstler, deren erstes Treffen auf der Grotenburg bei Detmold im Jahre 1838 stattgefunden hat. Die Briefe bieten eine Fülle von Details aus dem Alltags- und Familienleben, Elemente des künstlerischen Schaffens und Meilensteine im Bauprozess des Denkmals. Sie stützen bereits bekannte Tatsachen und bringen gleichzeitig Unbekanntes aus dem privaten und künstlerischen Leben Bandels ans Licht.