Sie befinden sich hier: Startseite » 


„Durch den Staub der Bücher bin ich gekrochen und bin nicht erstickt –“

Das Grabbe-Portal als „digitale Archiv-Edition“

von Bernd Füllner

Druckfassung in: Grabbe-Jahrbuch 2013 (2014), 129-142.

→ Zur PDF-Fassung.

Worum's geht: Die Grundlage für das „Grabbe-Portal im Internet“ bildet die historisch-kritische Grabbe-Gesamtausgabe, die von 1960-1973 von Alfred Bergmann bearbeitet und von der Göttinger Akademie der Wissenschaften herausgegeben wurde. Diese Ausgabe umfasst sechs Bände mit ca. 4.400 Seiten (ca. 10,5 Mill. Zeichen), ihre retrospektive Digitalisierung wurde von 2009 bis 2011 durchgeführt in Nachnutzung der technischen Entwicklungen und Erfahrungen des Düsseldorfer Heinrich-Heine-Portals (Projektleitung der Verf.). Das Grabbe-Portal wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert im Rahmen des Programms „Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur. Wissenschaftliche Literaturversorgung und Informationssysteme (LIS)“.

Neben der Lippischen Landesbibliothek Detmold, dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier (Geschäftsführer Dr. Thomas Burch), das für die Texterfassung, Codierung der XML-Daten nach den Richtlinien der TEI (Text Encoding Initiative) und die Internet-Publikation zuständig war, fungierte als dritter Antragsteller das Heinrich-Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf, bei dem eine Arbeitsstelle (Sandra Honnef M.A., Dipl. Des. Michaela Kura M.A. und der Verf.) eingerichtet wurde, in der die elektronische Aufbereitung des Briefwechsels vorbereitet und die Einarbeitung der digitalen Faksimiles in die XML-Daten durchgeführt wurde.