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Über die Quelle des Freiligrath-Epithetons „Trompeter der Revolution“

von Joachim Eberhardt

Druckfassung in: Grabbe-Jahrbuch 30/31 (2011/12), S. 207-212.

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Im Frühjahr 2012 erreichte das Lippische Literaturarchiv die Anfrage, ob wohl die Quelle des Freiligrath-Zitats „Ich bin nicht zum General geboren, ich will nur ein Trompeter der Revolution sein“, auszumachen sei. Diesen Satz zitierte Norbert Lammert in seiner Rede als Bundestagspräsident 2010 zum Gedenktag des 17. Juni.(1) Das charakterisierende Beiwort vom „Trompeter der Revolution“ gab vielen Artikeln über Freiligrath im Gedenkjahr 2010 die Überschrift – 8 Beiträge nennt die Bibliographie von 2010. Auch zum 100. Todestag 1976, zum 150. Geburtstag 1960, zum 75. Todestag 1951, zum 50. Todestag 1926 weist Fleischhacks einschlägige Bibliographie Beiträge nach.(2)

Das früheste Werk über Freiligrath, das sich dieses Beiworts als Überschrift bedient, stammt von Alfred Semerau 1919.(3) Obwohl aus Brief- und Werkzitaten zusammengestellt, enthält es keinen Hinweis darauf, woher das Wort vom „Trompeter der Revolution“ stammt. Auch die Forschung ist nicht klüger. Walter Grab hat 1990 ohne Beleg erklärt, der Ausdruck stamme von Friedrich Engels.(4) Das steht allerdings im Widerspruch zur oben angeführten vollen Fassung des Zitats, das in seiner Ich-Form deutlich als Selbstäußerung markiert ist.

Angefragt hatte Roland Götz, der selbst eine sehr viel frühere Quelle angeben konnte: Genau in der von Lammert zitierten Formulierung steht der Satz im biographischen Eintrag zu Freiligrath in Band 7 der Allgemeinen Deutschen Biographie, geschrieben von Moriz Carrière und veröffentlicht 1878. Carrière berichtet auch von seinem historischen Kontext:

Nun schrieb er 1848 auf dem Comptoir die freudigen Verse: „Im Hochland fiel der erste Schuß!“ und begrüßte die endlich frei entfaltete deutsche Fahne, aber mit der Deutung ihrer Farben: Pulver ist schwarz, Blut ist roth, golden flackert die Flamme! Er wollte die Republik für sein Vaterland, antwortete aber der Aufforderung, wie Herwegh eine Freischaar dafür zu bilden: „Ich bin nicht zum General geboren, ich will nur ein Trompeter der Revolution sein“. Er kehrte in die Heimath zurück und ward ein Sprecher der rheinischen Demokratie.(5)

Die historische Einordnung des Satzes überzeugt und erlaubt zudem eine recht genaue Datierung: Der Satz soll gefallen sein nach der Februarrevolution in Paris, nachdem Herwegh eine Freischar gebildet hatte, und bevor Freiligrath aus London zurückkehrte (also vor dem 6. Mai 1848). Woher weiß Carrière davon? Er kannte Freiligrath persönlich, wie eine Reihe von Briefen seit 1838 belegt; erhalten geblieben sind allerdings nur solche bis 1842 und ab 1872. Ob Freiligrath ihm die Szene selbst erzählt hat, muss daher derzeit offen bleiben.

Allerdings gibt es eine andere Spur. Eduard Schmidt-Weißenfels berichtet dieselbe Anekdote in seinem „biographischen Denkmal“ von 1876. Dort heißt es, Freiligrath habe – in der von Carrière berichteten Situation, nämlich im Februar/ März 1848 in London vor das Ansinnen gestellt, wie Herwegh eine Freischar anzuführen – gesagt: „Meine Herren, nein. Ich bin nicht zum General geboren, mir genügt die Stellung eines Trompeters der Revolution“.(6)

Die größere Umständlichkeit und Detailfreude dieser Formulierung weist schon darauf hin, dass Schmidt-Weißenfels’ Bericht näher an der Quelle ist. Tatsächlich liefert er sogar eine Quellenangabe in der Fußnote: „Neue Fr. Presse Ende März aus Zürich“.

Da es die Wiener Tageszeitung Neue Freie Presse erst seit 1864 gibt, kann diese Quellenangabe sich nicht auf das Revolutionsjahr 1848 beziehen (was meine erste Annahme war). Claudia Dahl vermutete, sie bezöge sich auf das Erscheinungsjahr von Schmidt-Weißenfels’ Buch, also auf 1876 und hatte damit Recht. Tatsächlich findet sich in der Ausgabe vom 29. März 1876 in der Neuen Freien Presse ein entsprechender Artikel.(7) In der Abendausgabe vom 18. März hatte die Neue Freie Presse Freiligraths Tod gemeldet:

Stuttgart, 18. März. Ferdinand Freiligrath ist heute Nachts in Cannstatt gestorben. Im sechsundsechzigsten Jahre stand dieser mächtig gefügte Sohn des Detmolder Landes, welcher die deutsche Poesie über Meere und Länder fliegen und in entfernten Welttheilen ihre Stoffe suchen lehrte. Die akademische Aesthetik hat an dem brennenden Colorit und der sprachlichen Verwegenheit seiner Gedichte Manches zu bekritteln gehabt, aber das hat sie nicht bestreiten können, daß er einen neuen Weg aus der Stoffdürre zeitgenössischer Poesie in die Mannichfaltigkeit universeller Bilderpracht gefunden. Und diese Kühnheit des Dichters war auch diejenige des politischen Mannes. Mit Wort und That stand er zur Freiheit, und die Opfer derselben stützten sich an ihn, als er selbst im Londoner Exile sich schwer und seufzend durch’s Leben brachte. Ein Meister zweier Sprachen und Literaturen, ein Held des Gedichtes und der Wirklichkeit, ist er heimgegangen, nachdem ihm wenige Jahre vor seinem Tode noch das Vaterland seinen Respect und seine Verehrung bekundet hatte. 
Deutschland wird schmerzlich um ihn trauern!

Diese Meldung scheint einige Leser gefunden zu haben; denn der besagte Artikel vom 29. März ist ein Leserbrief. Den Text gebe ich nachfolgend komplett wieder:

(Zur Charakteristik Freiligrath’s) Aus Zürich geht uns von vertrauenswürdiger Seite nachstehende Zuschrift zu:
Ich erlaube mir, Ihnen folgende kleine Beiträge zu beliebiger Verwendung mitzutheilen: Obschon 17 Jahre jünger als Freiligrath, stand ich während meines Aufenthaltes in London (1846/48) auf sehr freundschaftlichem Fuße mit ihm. Er war damals Foreign Correspondent bei Huth und Comp. in der City, und ich wohnte im Westend. Wenn mich nun mein Weg in die City führte, was wöchentlich wenigstens Einmal geschah, so holte ich Freiligrath ab und nahm gemeinschaftlich mit ihm ein bescheidenes Mittagessen in einem nahegelegenen Speisehause ein, an dem öfters auch der jetzt berühmte deutsche Londoner Buchhändler Tr…… sich beteiligte. So geschah es auch am 25. Februar 1848. Unter dem Eindrucke der Ereignisse in Paris saßen wir in erregter Stimmung beisammen, als Freiligrath ein Stück mit Bleistift beschriebenen Papiers aus der Tasche nahm und zu uns sagte: „Seht, Freunde, da habe ich heute Vormittags trotz der vielen Correspondenzen, die ich zu erledigen hatte, doch noch Muße gefunden, meinen Gefühlen Luft zu machen und sie in einigen Strophen zu Papier zu bringen; ja, es ward mir sogar möglich, eine Abschrift derselben noch mit der heute abgehenden amerikanischen Post an Karl Heinzen für die Deutsche Schnellpost in Newyork zu senden“. Und nun las er uns die „Februar-Strophen“: „Im Hochland fiel der erste Schuß“ vor. Der Eindruck, den dieselben auf uns machten, war überwältigend. Ich nöthigte Freiligrath, mir das Manuscript zu überlassen, eilte damit in die Druckerei und ließ mir eine größere Anzahl Abzüge davon machen, die ich sofort an eine Menge Blätter in Deutschland und der Schweiz versendete. Nach den März-Ereignissen in Wien, Berlin etc. wurden auch die Deutschen in London vom Revolutions-Fieber angesteckt; sogar die Kaufleute. Als nun die Kunde nach London kam, daß der Dichter Herwegh in Paris eine deutsche Legion organisire, um mit derselben zur Unterstützung der republikanischen Bestrebungen nach Deutschland zu ziehen, munterten mehrere Deutsche in meiner Gegenwart Freiligrath auf, in London Aehnliches zu unternehmen; er sei berufen, eine solche Rolle zu spielen etc. Da antwortete er lächelnd: „Nein, meine Herren, ich bin nicht zum General geboren; mir genügt die Stellung eines Trompeters der Revolution!“ J. S.

Die Anekdote wird hier als Neuigkeit mitgeteilt; das Trompeter-Zitat der größten
Wirkung willen am Schluss – aller Wahrscheinlichkeit nach ist das die früheste
veröffentlichte Quelle.

Der Artikel enthält einige Hinweise auf den Absender: Die Initialen „J.S.“ dürften seine sein,(9) da die Neue Freie Presse ihre Artikel sonst nicht zu zeichnen pflegt. Er lebt 1876 in Zürich, ist 1827 geboren und war von 1846 bis 1848 in London, wo er Freiligrath wöchentlich sah. Die Vermutung liegt auf der Hand, dass solche Bekanntschaft Spuren im Briefkorpus hinterlassen hat, und so findet man in den Briefpartnern Freiligraths der genannten Jahre schnell Jacob Lucas Schabelitz. Schabelitz (1827-1899) war der Sohn eines Schweizer Buchhändlers und Verlegers; sein Vater Jacob Christian gründete 1842 die Schweizer Nationalzeitung. Seinen Sohn machte er bereits 1844 mit dem Druck- und Verlagsgeschäft bekannt. Nach kurzer Freischärlerzeit 1845 reiste Jacob Lucas über Freiburg, Heidelberg, Brüssel nach London, wo er am 22. Mai 1846 eintraf.

Durch seinen Freund Louis Bamberger erhielt er die Möglichkeit, in einer Londoner Druckerei als Schriftsetzer zu arbeiten und wurde im Oktober zum „Hilfsschriftleiter“ der Deutschen Londoner Zeitung.(10) Freiligrath lernte er im April 1847 kennen. Am Samstag, den 17. April 1847 schreibt Schabelitz in sein Tagebuch:(11)

Dienstag Nachmittag [13. April 1847] ward ich durch Trübner Ferdinand Freiligrath vorgestellt. Ich fand in ihm einen einfachen, gewöhnlichen Mann, mit dem ich gleich ganz familiär wurde. Es handelte sich um Druck und Verbreitung eines Gedichtes von „Gentz von Frankenstein“, um meine Verwendung wurde nachgesucht, um den Herzog zur Kostenübernahme zu bewegen. Ich versprach es Freiligrathen. Nach halbstündiger Unterhaltung trennten wir uns. […]
Mittwoch schrieb ich in Betreff des Gedichtes an Freiligrath u. erhielt eine verbindliche Antwort, die ich als interessantes Document unter die Actenstücke meiner Londoner publicistischen Carriere legte.

Der besagte Brief Freiligraths vom 14. April ist noch erhalten; in ihm bedankt sich Freiligrath für Schabelitz’ Bemühungen um die Veröffentlichung.(12) – Der zitierte Eintrag lässt erkennen, dass es sich bei dem „jetzt berühmte[n] Londoner Buchhändler Tr…..“ um [ Johann Nicolaus] Trübner (1817-1884) handelt.

Schabelitz erwähnt Freiligrath in seinem Tagebuch mehrfach. In einem Eintrag von Sylvester 1847 blickt er auf die Vorwoche zurück und hält für Montag, den 27. Dezember, fest:

Am Montag Abend war ich mit Trübner, Becker und Freiligrath zu Hrn. Levin in Cumberwell zum Supper eingeladen. Da ging’s hoch her! und welche Unterhaltung! Wie gemüthlich ist Freiligrath! Es wurde von diesem Letztern der Vorschlag gemacht, einen kleinen Club zu bilden u. jede Woche einmal zusammen zu kommen. Natürlich wurde dies mit Glanz beschlossen u. Hr. Levin mit Aufsuchung eines Lokals beauftragt.
Unter Gesang u. Fidelität verstrich uns die Zeit sehr schnell u. es war Mitternacht, als wir von Levin weggingen.

Am 16. Januar heißt es:

Samstag Abend [8. Januar] begab ich mich nach der White Hart Tavern Liverpool street, wo der von Freiligrath proponirte Club sich zum ersten Male versammelte. Wir waren nur sieben: Freiligrath, Levin u. ein Fremder, Becker, Trübner, Krauss und ich. Der Abend verging uns bei sehr angenehmer Unterhaltung, wobei ich besonders Freude an dem gemüthlichen Wesen Freiligraths hatte. Erst gegen 12 Uhr trennten wir uns u. schlugen unsern Heimweg ein, nachdem wir abgemacht, dass wir von nun an jeden Freitag Abends 7 Uhr zusammen kommen wollten.

Im letzten Eintrag des Tagebuchs vom 30. Januar 1848 ist entsprechend festgehalten:

Freitag [21. Januar] […] Abends brachte ich Louis in die Oper nach Drurylane theatre, von wo ich dann in unsern eg. Club ging. Dort verbrachte ich einen sehr angenehmen Abend; ich bin mit Freiligrath schon sehr befreundet … 
Freitag [28. Januar] Nachmittags speiste ich mit Krauss in der „Virginia“ und ging nachher mit ihm in unsern Freitags clubb, wo es recht fidel zuging.

Das Tagebuch wirft mit diesen Einträgen ein bisschen Licht auf die oben zitierte „Zuschrift“.(13) So wird man annehmen dürfen, dass das „sehr freundschaftliche Verhältnis“ zu Freiligrath, dessen Schabelitz sich in der Zuschrift rühmt, nicht vor dem Ende des Jahres 1847 beginnt. Schabelitz lernt ja Freiligrath erst im April 1847 kennen, und erst am 21. Januar 1848 hält er im Tagebuch die Freundschaft als solche fest. Die in der Zuschrift genannten wöchentlichen mittäglichen Zusammenkünfte meinen vermutlich den „Freitags clubb“. Dafür spricht, dass Schabelitz im Tagebuch vor der Bildung des „clubb“ keine Mahlzeit mit Freiligrath erwähnt, aber recht ausführlich andere Gesprächs- und Essenspartner benennt. Nach dem Zeugnis des Tagebuchs lässt sich vermuten, dass die Übung der freitäglichen Treffen des „Freitags clubb“ noch eine Weile fortdauert.(14) Der 25. Februar, den Schabelitz in seiner Zuschrift nennt, ist ein Freitag, und Trübner gehört, wie gesehen, zu den Mitgliedern des informellen Clubs, so dass hier die Daten zusammenpassen. Datum und Erinnerung werden bestätigt durch den überlieferten Brief an Karl Heinzen vom gleichen Tag,(15) mit dem Freiligrath „Im Hochland fiel der erste Schuss“ nach New York für den Abdruck in der Deutschen Schnellpost sendet.

Für die Trompeter-Anekdote ließ sich bisher kein weiterer Beleg ausmachen. Es ist denkbar, dass auch diese Begebenheit bei einem Treffen des Freitags-Clubs stattfand. In den erhaltenen Briefen aus dem März lässt sich der „fiebernde Jubel“ in London über die Revolutionsereignisse recht gut ablesen. An Arnold Ruge schrieb Freiligrath am 6. März 1848: „Wo die Geschichte, wo der Demos dichtet, kann der Poet, ohne zu erröthen, vor der Hand schweigen.“(16)

Anmerkungen

  1. Norbert Lammert: Gedenkstunde des Deutschen Bundestages anlässlich des 57. Jahrestages
    des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. <http://www.bundestag.de/dokumente/
    textarchiv/2010/30224222_17__juni/gedenkstunde.pdf
    >.
  2. Ernst Fleischhack: Bibliographie Ferdinand Freiligrath 1829-1990. Bielefeld 1993. Die Einträge sind nummeriert: 1976: Nr. 1855, Nr. 1857; 1960: Nr. 1824, Nr. 1841; 1951: Nr. 1808; 1926: Nr. 1788, Nr. 1792, Nr. 1793.
  3. Ebd., Nr. 1751.
  4. Walter Grab: Ferdinand Freiligrath als „Trompeter der Revolution“ von 1848. In: Grabbe-Jahrbuch 9 (1990), S. 114-134, hier: S. 122. – Dank an Bernd Füllner für den Hinweis.
  5. Moriz Carrière: Freiligrath, Ferdinand. In: Allgemeine Deutsche Biographie. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 7 (1878), S. 343-347. <http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Freiligrath,_Ferdinand&oldid=1702843>.
  6. Eduard Schmidt-Weißenfels: Ferdinand Freiligrath. Ein biographisches Denkmal. 1876, S. 74. Zu finden übrigens mithilfe einer Phrasensuche in Google Books.
  7. http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18760329&seite=6.
  8. Neue Freie Presse vom 18. März 1876, S. 33. <http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18760318&seite=15>. Der anonyme Nachruf ist in Fleischhacks Bibliographie (Anm. 2) nicht nachgewiesen.
  9. Dank an Erhard Kiehnbaum, der mich darauf aufmerksam machte. Siehe seinen Kommentar: <http://www.llb-detmold.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/neuesvom-trompeter-der-revolution.html>. Kiehnbaum identifizierte auch „Tr…..“
  10. Die biographischen Angaben nach: Tibor Dénes: Lehr und Wanderjahre eines jungen Schweizers (1845-1848). Jakob Lukas Schabelitz, Herzog Karl II. von Braunschweig und die Deutsche Londoner Zeitung. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 16 (1966), H. 1, S. 34-79, hier: S. 36.
  11. Das Tagebuch ist im Nachlass Jacob Lucas Schabelitz’ erhalten, der an der UB Basel bewahrt wird. Signatur: NL 233. Neben der handschriftlichen Fassung gibt es eine maschinenschriftliche Abschrift, die ich für die Zitate aus dem Tagebuch benutzt habe.
  12. Vgl. den Regest im Briefrepertorium zu Brief Nr. 1570. Die Briefnummern beziehen sich hier und im Folgenden auf das Freiligrath-Briefrepertorium, zugänglich unter <http://www.ferdinandfreiligrath.de
  13. Freiligrath wird im Tagebuch noch an zwei weiteren Stellen erwähnt: Eintrag vom 6. Juni 1847: „Donnerstag den 27. Mai besuchte ich Freiligrath in re „Graf Kertbeny“ alias Benkert.“ Eintrag vom 6. August 1847: „Mittwoch erhielt ich Besuch eines Litteraten, Hr. Ludwigs aus Halle, der mir von Freiligrath u. Frl. Bölte empfohlen war.“
  14. Am 18. April 1848 sagt Freiligrath Schabelitz seine Teilnahme bei einem Treffen der „Brüder“ ab (Brief Nr. 3279), das könnte den gleichen „Club“ meinen.
  15. Brief Nr. 2477.
  16. Arnold Ruges Briefwechsel und Tagebuchblätter aus den Jahren 1825-1880. Hrsg. von Paul Nerrlich. Berlin 1886. 2 Bde., Bd. 2, S. 8f. (Brief Nr. 1523). Ähnlich laut Regest auch an Schabelitz am 7. oder 8. März 1848 (Brief Nr. 3275).