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Kanonenstyl und Mädchendiscant. Zwei Neuerwerbungen für das Lippische Literaturarchiv

von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen

Druckfassung in: Grabbe-Jahrbuch 24.2005 (2006), S. 43-64.

Das Lippische Literaturarchiv hat im April 2005 mit Hilfe der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Lippischen Landesbibliothek Detmold e.V. zwei Briefe für seine Grabbe-Sammlung erwerben können. Die Existenz dieser Briefe war der bisherigen Forschung bekannt, ihr Verbleib allerdings nicht. Sie sind 1907 in Leipzig und 1908 in Berlin versteigert worden – vermutlich an denselben Käufer, aus dessen Nachlass sie jetzt erneut in den Autographenhandel gelangt waren. Die beiden Briefe werden vorgestellt und in ihrem Kontext erläutert.

Müllners Schuld wird abbestellt oder: zwei Dramatiker halten sich für echte Dichternaturen.
Ein Brief Grabbes an die Meyersche Hofbuchhandlung in Lemgo, Februar 1818

Grabbes allzu großer Darstellungsdrang oder: zwei Dramaturgen streiten gegen den hohlen Deklamationsstil.
Ein Brief August Klingemanns an Ludwig Tieck. Braunschweig, 8. September 1823

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