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»Gebunden aber in schwartz Leder«
Zum lippischen Bibeldruck des 18. Jahrhunderts

von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen

Druckfassung in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. - 74 (2005), S. 67 - 128.

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Die Lippische Landesbibliothek Detmold nahm das »Jahr der Bibel 2003« mit seinen vielfältigen Aktivitäten in Lippe und deutschlandweit zum Anlass, allmonatlich ein herausragendes Exemplar des Buches der Bücher aus ihrer reichhaltigen Bibelsammlung zu präsentieren. Im November zeigte sie die »lippische Kupferbibel« von 1720, den repräsentativsten Bibeldruck der Meyerschen Buchhandlung in Lemgo. Dies war Anlass, der umfangreichen Bibelproduktion dieses bedeutenden Verlages nachzugehen. Der Beitrag erkundet den lippischen Bibeldruck von seinen Anfängen als pietistische Initiative 1697 bis zu seinem Ende als nicht mehr konkurrenzfähiges Buchhandelserzeugnis im 19. Jahrhundert; nicht nur der Druck der Lutherbibel kommt zur Sprache, auch die Bemühungen um eine wissenschaftlich fundierte Neuübersetzung im Zeitgeist der Aufklärung werden thematisiert.