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Die Lippische Landesbibliothek als nationalsozialistische Weltanschauungsbücherei

von Harald Pilzer

Druckfassung in: Nationalsozialismus in Detmold. Hrsg. von der Stadt Detmold. Bearb. von Hermann Niebuhr. Bielefeld 1998. (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe ; 50), S. 503-527.

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Der Beitrag stellt die ersten Jahre der Lippischen Landesbibliothek in der Zeit des ‘Dritten Reiches’ und unter dem beginnenden Direktorat Eduard Wiegands bis ca. 1937/38 ausschnittsweise dar. Zu zeigen ist, welchen gestaltenden Einfluß die von den Nationalsozialisten selbst als Machtergreifung und Revolution apostrophierte Regierungsübernahme auf die Lippische Landesbibliothek hatte, wie sich die Bibliothek unter der Leitung eines überzeugten Nationalsozialisten entwickelte, und wie Direktor Eduard Wiegand die Bibliothek vor allem der NSDAP gegenüber zu positionieren suchte.

Inhalt:
Vorbemerkung
Der Dienstantritt Eduard Wiegands und die Umsetzung einer neuen Bestands- und Sammlungspolitik
Entstehung und Einsatz der Zeitgeschichtlichen Sammlung
Die Zeitgeschichtliche Sammlung und die Erinnerungsausstellungen
Die Zeitgeschichtliche Sammlung und der Vorgang ‘Logenbibliothek’