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Der Ankauf von Alfred Bergmanns Grabbe-Sammlung für die Lippische Landesbibliothek im Jahre 1938

von Klaus Nellner

Druckfassung in: Nationalsozialismus in Detmold, hg. von der Stadt Detmold. Bearb. von Hermann Niebuhr. Bielefeld 1998. (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 50). S. 123-150.

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Als am 15. Oktober 1938 das „Grabbe-Archiv Alfred Bergmann“ in der Lippischen Landesbibliothek in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet wurde, lagen hinter den Beteiligten langwierige, bis ins Jahr 1935 zurückreichende komplizierte Verhandlungen. Einem schwerfälligen, zeitweise sich auch sperrenden Partei- und Behördenapparat und seinen Vertretern hatte Alfred Bergmann mit vielfältigen und widersprüchlichen Motiven und Überlegungen, mit seiner Eigenart und seinen privaten Problemen und Abhängigkeiten gegenübergestanden. Ein wesentliches Verdienst an der Überwindung der Schwierigkeiten und am schließlichen Zustandekommen des Kauf- und Anstellungsvertrages hatte dabei der damalige Bibliotheksdirektor Dr. Eduard Wiegand (1893-1979). Der Beitrag geht der Vorgeschichte anhand des reichen Briefmaterials in Bergmanns Nachlass (Lippische Landesbibliothek, Slg 12) und den Akten im Bibliotheksarchiv und im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Detmold nach.

Abb. 1: Grabbe-Ausstellung im Landestheater 1936
Abb. 2: Grabbe-Ausstellung zur Eröffnung des Grabbe-Archivs

Abb. 3: Das Grabbe-Archiv in der Landesbibliothek im Jahre 1938
Abb. 4: Dr. Bergmann bei der Eröffnung des Grabbe-Archivs

Abb. 5: Gauleiter Dr. Meyer bei der Eröffnung des Grabbe-Archivs