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Carl Maria von Weber und Dresden
Fotografische Erkundungen von Hans Strahlow

Eine Ausstellung der Internationalen Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft e.V.
in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
vom 27. Juni bis zum 29. August 2003

Bei seinen Aufenthalten vor der Anstellung in Dresden logierte Weber im Gasthof "Zum Goldenen Engel" in der Wilsdruffer Gasse. Auch als Königlicher Kapellmeister kehrte er dort gern und oft ein. Montage eines kolorierten Stiches von J. C. A. Richter und einer Fotografie vom März 2001

Das Haus mit Webers Wohnung (drittes rechts von der Kreuzkirche) wurde 1886 abgerissen, das darauf gebaute Haus mit dem späteren Kaufhaus Renner 1945 zerstört. Seitdem unbebaut. Montage eines kolorierten Stiches von J. C. A. Richter und einer Fotografie vom September 2000

Der Dresdner Fotograf Hans Strehlow hat in den Jahren 2000 und 2001 in Dresden und der näheren Umgebung (u.a. Pillnitz, Hosterwitz) Orte, die für Carl Maria von Weber (1786-1826) von Bedeutung waren, aufgesucht und fotografiert. Die Fotos, die den heutigen Zustand zeigen, hat er teilweise mit historischen Stichen aus Webers Zeit vereint. Zu diesen Bildmontagen stellt er Zitate von Carl Maria von Weber und seinen Zeitgenossen. Dadurch kommt es zu beeindruckenden neuen Sichten auf Dresdner Plätze und Straßen. Durch die 44 Fotos und Fotomontagen wird Carl Maria von Webers Dresdner Jahre zwischen 1816 und 1826 wiederbelebt.

An seine Verlobte Caroline Brandt schrieb Weber am 14. Januar 1817: „Gott grüße Dich, und segne meinen Einzug in Dresden. Es war mir ganz seltsam zu Muthe als ich den Berg hinunter fuhr und die Stadt vor mir liegen sah, die mir viel Freude geben soll, und in deren Mauern ich einen festen Stützpunkt für mein ganzes Leben suchen muß.“

Mit diesem Blick auf Dresden beginnt die Ausstellung. Sie endet  mit einer am 15. Dezember 2000 entstandenen Aufnahme von Webers Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof Dresden-Friedrichstadt.