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Heinrich Haxel zum 100. Geburtstag

Die Lippische Landesbibliothek erinnert an ihren früheren Direktor
Ausstellung in den Räumen der Bibliothek
vom 5. Februar bis zum 2. März 2001

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Anlässlich seines 100. Geburtstages erinnert die Lippische Landesbibliothek an ihren früheren Direktor Heinrich Haxel (1901-1971). Haxel kam 1946 aus Stettin an die Lippische Landesbibliothek. Im April 1953 wurde er in das Amt des Bibliotheksdirektors berufen.

Mit benutzerfreundlichen Öffnungszeiten, Sofortausleihe und wirksamen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit gelang es ihm in kurzer Zeit, ein großes Publikum anzusprechen und die Benutzung des Hauses beträchtlich zu steigern. Die Bibliotheksvorträge, in denen aktuelle Neuerscheinungen vorgestellt wurden, waren in den fünfziger Jahren eines der prestigeträchtigsten Angebote der Bibliothek.

Beträchtlichen Zuwachs erfuhr während seines Direktorats die Autographen-Sammlung der Landesbibliothek. Haxel konnte die Sammlung um insgesamt 743 Nummern vermehren. 1952 erwarb er die vier Stammbücher der Familie Freiligrath, 1959 gelang ihm der Ankauf der Werkhandschrift von Grabbes Napoleon oder die hundert Tage.

Schon 1957 lagen die ersten Pläne für einen Magazinanbau vor. 1964 wurde endlich mit dem Anbau an der Gartenseite der Bibliothek begonnen, im Oktober 1965 war das neue Magazin bezugsfertig. Im Januar 1966, kurz vor seiner Pensionierung, konnte Haxel die Landesbibliothek wieder für den Benutzerverkehr öffnen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Landesbibliothek montags, dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 20 Uhr zu sehen.