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Wolfgang Heinrich: Aquarelle

Ausstellung 19. Mai – 29. Juni 2000

Wolfgang Heinrich
Vogelstromweg 9
32052 Herford
http://www.wolfgangheinrich-mbe.de/

→ Faltblatt zur Ausstellung (pdf)

Zur Ausstellung

Aquarell von Wolfgang Heinrich: Zwei Blumensträuße in Vasen
Rechte beim Künstler


Die Lippische Landesbibliothek zeigt in dieser Ausstellung Wolfgang Heinrichs blühende Gärten. Oft nähert sich der Maler den Blumen bis auf kürzeste Distanz und bringt sie in ihrer ganzen Leuchtkraft auf sein Aquarellpapier. Gegenständlich beginnend vereinfacht er die Formen so weit, dass er sich ganz auf die Farbigkeit konzentrieren kann. Komponieren mit Farbe ist für ihn ebenso ein Bedürfnis wie das Beobachten der Farben in der Natur. Die Gestaltung der Farbe ist immer das Hauptanliegen in seinen Motiven. Dabei geht es ihm um Ausdruckskraft und Harmonie.

„Ich bin ein Mensch, der Harmonie im Leben braucht und keine Dissonanzen. Als Maler wünsche ich mir, dass der Betrachter dies vor meinen Bildern nachempfinden kann.
Der Verzicht auf Details lässt der Farbe Spielraum zum Fließen. Ich wähle mein Papier sorgfältig aus, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Meistens sehe ich das fertige Bild fast greifbar vor mir. So bearbeite ich intuitiv meine Malfläche. Interessante Zufälligkeiten lassen mich manchmal das ursprüngliche Konzept verändern. Sie werden in die Gestaltung mit einbezogen und können durch ordnende Formen und Farben die malerische Wirkung einer Arbeit noch erhöhen. Auch bei einer starken Abstraktion verzichte ich selten auf runde Formen. Aus dem Pinselschwung heraus lassen sich spielerisch und ohne Mühe Farbringe und Kreisflächen auf das Papier bringen. Sie stehen nebeneinander und durchdringen sich.
Ich schaffe Hell-Dunkel-Kontraste, setze Schwerpunkte durch Verdichtungen und lasse schließlich auch die Farbe des Papiers an einigen Stellen zur Geltung kommen.“

Wolfgang Heinrich

Zur Biographie des Künstlers

Aquarell von Wolfgang Heinrich
Rechte beim Künstler


1928 in Berlin geboren

1948-1952 erste fachkundige Anleitung im Freihandzeichnen, Aktzeichnen und in der Malerei an der Pädagogischen Hochschule in Berlin durch die Professoren Jacob und Stöcker

1952 Beginn der Tätigkeit als Kunsterzieher in Ost-Berlin

1953 Berufung zum Tutor am Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität

1955 Berufung zum Seminarleiter für das Fach Kunsterziehung

1956-1958 Teilnahme an Ausstellungen des Kulturbundes

1958 Umzug nach Herford

1970 Graphikstipendium der Aldegrever Gesellschaft und des Kreises Herford

1972 Fachleiter für Kunsterziehung am Seminar für das Lehramt an Realschulen in Herford

1976 Lehrtätigkeit als Dozent an der Herforder Volkshochschule

1980-1992 Mitglied im Lippischen Künstlerbund

1995 Verleihung des Ordens „Honorary Member of the British Empire“ durch Königin Elisabeth II. für jahrzehntelange Unterstützung des kulturellen Lebens der britischen Garnison in Herford

Zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland
Arbeiten in privatem und öffentlichem Besitz

Veröffentlichungen

Aquarell von Wolfgang Heinrich: Blumen
Rechte beim Künstler

Herford – Portrait einer Stadt.
Malerei und Graphik.
Herford: Busse-Seewald, 1985

Porta Westfalica.
Malerei und Graphik.
Hausberge: Jaensch und Arensmeyer, 1986

Bielefeld – Stadt am Teutoburger Wald.
Aquarelle und Zeichnungen.
Herford: Busse-Seewald, 1988

Lipperland. Aquarelle.
Lage: Haberbeck, 1989

Die Insel. Sylt in Aquarellen.
Bielefeld: Kock, 1992

Worpswede und das Teufelsmoor.
Aquarelle. Bielefeld: Kock, 1994

Das Weserbergland. Aquarelle.
Hameln: Niemeyer, 1997

Landschaften der Oberweser. Aquarelle.
Hameln: Niemeyer, 1999

Blumen und Gärten. Aquarelle.
Hameln: Niemeyer, 1999