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Zur Bibliotheksgeschichte

Drei Standorte

Federzeichnung von Johann Ludwig Knoch, um 1800. (Bestand des Landesarchivs NRW, OWL)

1. Schülerstraße:  Provinzialschule (1614-1821)

Erster Standort ist die Provinzialschule  (1602 von Simon VI. gegründet). Für die Bibliothek steht ein Raum zur Verfügung. Über 200 Jahre ist man die „Bibliothek auf dem Schulhofe“.

Lithographie nach einer Zeichnung von Ludwig Menke, um 1850. (1 D 25,1)

2. Schlossplatz: Pavillon des Reithauses (1821-1886)

Auf Veranlassung von Fürstin Pauline und nach den Plänen von Archivrat Christian Gottlieb Clostermeier zieht die Bibliothek bis 1823 um. Die Bücher werden in den östlichen Pavillon des Reithauses (heute Stadthalle) gebracht  und können dort ab 1824 benutzt werden. Sie heißt jetzt „Fürstlich öffentliche Bibliothek“.

Das Palais in einer historischen Ansicht um 1860 (1 D 41).

3. Hornsche Str. 41:  Haus Ebert, später Palais des Prinzen Woldemar (1886 bis heute)

1886, gut 60 Jahre später, zieht die Bibliothek in die Hornsche Straße um, zunächst nur in das untere Stockwerk. Ab 1920/21 ist die Bibliothek alleinige Bewohnerin des ehemaligen Wohnhauses.

Seit 1919 heißt sie „Lippische Landesbibliothek“, seit 2013 „Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek“