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Der Wert der Kultur

Über Leistung und Nutzen von Theater und Bibliothek im Vergleich.

Von Joachim Eberhardt

Druckfassung in: Historisches Erbe und zeitgemäße Informationsinfrastrukturen: Bibliotheken am Anfang des 21. Jahrhunderts. Festschrift für Dr. Axel Halle, hg. von Matthias Schulze. Kassel : kup kassel university press, (doi:10.17170/kobra-202010131934) 2020, S. 433-455.

Online-Fassung der ganzen Festschrift: https://kobra.uni-kassel.de/handle/123456789/12168

Der Aufsatz dort oder →hier als PDF.

Abstract: Goethes Bild von der Bibliothek als Kapital konzipiert den Nutzen der Bibliothek als Zinsen im gedanklichen Rahmen der Wirtschaftslehre. Das ist darum interessant, weil die Leistung von Bibliotheken sich wirtschaftlichem Denken zu entziehen scheint. Können diese metaphorischen Zinsen vielleicht ins Konkrete übersetzt, der Ertrag also vorgerechnet werden? Einerseits lässt man sich, indem man die Frage überhaupt stellt, auf eine Logik ein, die  Kommensurabilität herstellt, indem sie sie behauptet. Andererseits sollte man nicht so tun, als würde damit diese Logik erst herbeigeführt, weil und indem man sich auf sie einlässt. Denn es gibt sie längst. Soweit die Einleitung. Der zweite Abschnitt erläutert die Stellung der Bibliothek im Produktportfolio ihres Trägers und in der Sicht der politischen Entscheider. Der dritte Abschnitt reflektiert die Bedingungen der Vergleichbarkeit von Leistungsdaten verschiedener Kultureinrichtungen. Im vierten Abschnitt wird eine Vergleichskennzahl vorgeschlagen. Der letzte Abschnitt fragt, was aus den Überlegungen für die Lippische Landesbibliothek folgt.