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Amor im Wappen

Anmerkungen zum Schicksal einer »Lippe-Sammlung«

von Detlev Hellfaier

Druckfassung in: Lippische Mitteilungen 88 (2019), 403-417.

Inhalt: Stefan Wiesekopsieker hat im letzten Jahrgang der Lippischen Mitteilungen ein wohlwollendes Porträt Karl-Ludwig Busses gezeichnet. Er beschreibt darin aus intimer Kenntnis dessen persönliche Lebensumstände, Sammelaktivitäten, Vorgehensweisen und Eigenheiten sowie das Schicksal der Kollektion nach dem Tod ihres Urhebers. Seine Ausführungen bedürfen allerdings einiger erläuternder Ergänzungen und weiterer Anmerkungen, denn insbesondere zu letztgenanntem Gesichtspunkt sind diese aus dem Blickwinkel eines am Rande Beteiligten und der damals von ihm geleiteten Lippischen Landesbibliothek zur deutlicheren Einordnung hilfreich. Zumal hier geradezu ein Musterbeispiel dafür vorliegt, wie es eben aufgrund mangelnder Vorsorge, divergierender Interessenlage oder schlichtweg unglücklicher Umstände bisweilen nicht gelingt, eine solche Sammlung geschlossen in eine dafür prädestinierte wissenschaftliche Einrichtung der öffentlichen Hand zu überführen, um sie damit dauerhaft für die landeskundliche und kulturhistorische Forschung der Region zu sichern. Die nachstehenden Zeilen verstehen sich zugleich als Plädoyer für den bleibenden Erhalt dieser Werte des kulturellen Erbes und deren sach- und fachgerechte Aufbewahrung und Betreuung in Archiven, Bibliotheken oder Museen.

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