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Wir laden ein zur Lesung: Ernest Shackleton im Eismeer verschollen

von Joachim Eberhardt • 09.01.2013

Shackleton, nach einem Foto von 1901

Am Donnerstag den 17. Januar veranstaltet die Lippische Landesbibliothek Detmold ab 19.30 Uhr den dritten Teil der Lesereihe „Weite Welten – Historische Reiseberichte“. Diesmal geht es um das „kühnste Abenteuer des 20. Jahrhunderts“ (Reinhold Messner): um den 1914 unternommenen Versuch des britischen Polarforschers Ernest Shackleton, die Antarktis mit einer Expedition zu Fuß zu durchqueren.

Shackletons Polarexpedition ist berühmt für ihr grandioses Scheitern. Ihr Schiff „Endurance“ wurde von Eisschollen zerquetscht, und die 28 Expeditionsteilnehmer standen hilflos und schlecht ausgerüstet im ewigen Eis. Teils mit drei kleinen Rettungsbooten, teils mit Schlitten retteten sie sich über Hunderte Meilen Treibeis auf eine Pinguininsel. Dort ließ Shackleton einen Teil seiner Leute zurück, um mit fünf Gefährten in einem sieben Meter langen Segelboot Hilfe von einer Walfängerstation jenseits des stürmischen und eiskalten Polarmeeres zu holen -- ein Selbstmordkommando.

Wie es Shackletons Leuten und den auf der Pinguinsinsel Zurückgebliebenen schließlich erging, wird Frank Meiner entlang der Aufzeichnungen Shackletons erzählen und die historischen Hintergründe erhellen.

Der Eintritt kostet 8,- € inkl. Wein und Gebäck; wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung unter llbmail(at)llb-detmold.de oder Tel. 05231 / 926600 gebeten.


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