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Wir laden ein: Matinée zur Inszenierung des Landestheaters von Schillers Kabale und Liebe

von Joachim Eberhardt • 14.11.2012

Bild: (c) Landestheater

Die Einführungsmatinee ist am Sonntag, 25. November 2012, um 11.30 Uhr bei uns im Vortragsraum, Eintritt frei.

Das Landestheater über Schillers Drama:

Ferdinand und Luise lieben sich. Er ist der Sohn des Präsidenten, sie ein einfaches Bürgermädchen. Diese Verbindung über Standesgrenzen hinweg beschwört vielfältige Widerstände und Intrigen herauf, sowohl Ferdinands Nebenbuhler, als auch die beiden Väter der Liebenden verbünden sich gegen das Paar. Liebe und Zweifel, Intrige und Tod – Schiller schrieb mit nur 23 Jahren die Tragödie zweier junger Menschen, deren innige Liebesbindung durch die Ignoranz ihrer Umwelt vereitelt wird, und er rechnet somit seiner Vätergeneration und dem Absolutismus ab. Doch neben den gesellschaftlichen Hindernissen, die Ferdinand und Luise in die Verzweiflung treiben, scheitert ihre Liebe auch am eigenen Zweifel und verhindert so die  Veränderung der Verhältnisse. „Kabale und Liebe“ ist insofern ein radikaler dichterischer Versuch über Gefühl und Gewalt, Dünkel und Glück, Misstrauen und Verhängnis: Kann es eine Liebe geben, die so bedingungslos ist, dass sie Vernunftvorgaben und Normen, Eifersucht und Ränke überdauert, ein emotionales Band, das auch die Widrigkeiten der realen Welt nicht zu trennen vermögen?

Inszenierung: Martin Pfaff. Premiere: 30.11.


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