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Wir laden ein: Lesung von Paul Raabe am 23.8.2007

von Julia Hiller von Gaertringen • 02.07.2007

Paul Raabe: Frühe Bücherjahre. Lesung in der Lippischen Landesbibliothek am 23. August 2007, 19.30 Uhr.

In drei Rechenschaftsberichten hat Paul Raabe, „Deutschlands bekanntester Bibliothekar“ (FAZ), bereits seine Stationen in Marbach am Neckar (1958–68), Wolfenbüttel (1968–92) und Halle an der Saale (1992–2000) geschildert – die so beispiellose wie beispielhafte Karriere eines Bibliothekars und Wissenschaftlers, Ausstellungsmachers und Kulturpolitikers.

Jetzt erinnert sich Paul Raabe an seine „Frühen Bücherjahre“ von 1927 bis 1957 in Oldenburg und Hamburg: Erinnerungen eines Mannes, der schon als Kind und Jugendlicher eine unbändige Lust am Lernen und Lesen, Schreiben und Sammeln empfand und der trotz wirtschaftlich und politisch schwieriger Zeit zielstrebig aus seiner Liebe zu Büchern einen Beruf gemacht hat.

So erzählt Paul Raabe von dem ersten alten Buch, das er sich im Zeichenunterricht erbettelt, von seinem ersten Bücherverzeichnis, in dem er stolz seine kleine Bibliothek aus Sprachbüchern und Lexika auflistet, von seiner Zeit als Luftwaffenhelfer, in der er als Flugwachtposten, Goethes „Leiden des jungen Werthers“ lesend, ertappt wird. Er berichtet von seiner Ausbildung zum Diplombibliothekar an der Landesbibliothek Oldenburg und von seinem Studium im zerstörten Hamburg, von seinen Mentoren und Professoren.
„Frühe Bücherjahre“ verweisen auf die Anfänge – zugleich Paul Raabes persönlichstes Buch.

Paul Raabe, Prof. Dr. Dr. h. c. mult., geboren 21. 2. 1927 in Oldenburg (Oldb.). 1948 Diplombibliothekar, 1951–1957 Studium der Germanistik und Geschichte in Hamburg, 1957 Promotion. 1958–68 Leiter derBibliothek des Deutschen Literaturarchivs in Marbach a. N. 1967 Habilitation in Göttingen. 1968–92 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. 1992–2000 Direktor der Franckeschen Stiftungen in Halle a. d. S. Ehrendoktor der Universitäten Braunschweig, Krakau und Halle. Ehrenbürger von Wolfenbüttel und Halle. 2006 Karl-Preusker-Medaille. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Expressionismus, zur Aufklärungsforschung, zum Buch- und Bibliothekswesen.


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