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Von der Skizze zum Konzertereignis: Beethovens 9. Symphonie

von Julia Hiller von Gaertringen • 23.01.2006

In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold / Paderborn veranstaltet die Lippische Landesbibliothek einen Vortrag, zu dem wir Sie gern einladen möchten.

Frau Dr. Beate Angelika Kraus, Beethoven-Haus Bonn, spricht am

Mittwoch, dem 8. Februar 2006, um 15.30 s.t.
im Vortragsraum der Lippischen Landesbibliothek Detmold

zum Thema »Von der Skizze zum Konzertereignis: Beethovens 9. Symphonie«.

Für Claude Debussy war Beethovens Neunte »neben dem berühmten ›Lächeln der Mona Lisa‹, dem mit seltsamer Beharrlichkeit das Etikett ›geheimnisvoll‹ anhaftet, das Meisterwerk, über das am meisten Unsinn verbreitet worden ist«, und er wunderte sich »daß es unter dem Wust von Geschreibe, den es hervorgerufen hat, nicht schon längst begraben liegt«. Im Revisionsbericht zur Eulenburg-Taschen­partitur hielt Max Unger die Heranziehung des umfangreichen Quellenbestandes für überflüssig und meinte, es würde »sehr fraglich sein, ob das Ergebnis der aufgewandten Mühe entspräche«. In den letzten Jahren ist die Bärenreiter-Ausgabe Gegenstand kontroverser Diskussionen. Es gibt heute Gründe genug für eine Auseinandersetzung mit dem Werk, seiner Quellenlage, dem Notentext und der Rezeptionsgeschichte. Die aktuelle Arbeit an der neuen Beethoven-Gesamtausgabe erlaubt es, Einblicke in die unterschiedlichsten Handschriften und Dokumente zu geben, nach Beethovens Arbeitsweise zu fragen und konkrete Probleme der Edition zu diskutieren.

Die Lippische Landesbibliothek, die die Partituren und das Stimmenmaterial zu den Symphonien Beethovens, wie auch zur 9. Symphonie, in seltenen Erstausgaben besitzt, ist für diese Diskussion sicher ein geeigneter Ort.


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