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Neue Grabbe-Handschrift
Am 14. Juni 1823 quittiert Christian Dietrich Grabbe den Empfang von 40 Thalern als Honorar "für vier an die Königl: Sächß: Theater-Direction verkaufte Manuscripte ..." mit eigenhändiger Unterschrift. Die Landesbibliothek freut sich, dass sie diese Quittung (Stargardt 694/114b) erwerben konnte. Die Abbildung zeigt etwa die oberen zwei Drittel des ganzen Blattes mit einer mit Bleistift hinzugefügten Bemerkung, die Rückseite ist nicht beschrieben. Das Stück hat die Signatur GA Ms 628.
Die Quittung erklärt, was Grabbe im Brief an seine Eltern vom Folgetag meinte (Brief Nr. 72):
"Das Erste, was ich Euch schreibe, ist, daß ich Euch vielleicht noch im Juli besuchehn kann; ich habe aus mehreren Gründen eben 40 rthlr. Reisegeld erhalten ..."
Besagtes Reisegeld ist also das Honorar des Theaters. Siehe zum Text und zur Bleistift-Bemerkung auch Bergmanns Anmerkungen zu Brief Nr. 68 (Akademie-Ausgabe V, S. 464, Anmerkung zu S. 79, Z. 7f.)
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