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Lippische Intelligenzblätter online

von Julia Hiller von Gaertringen • 19.11.2009
Aufgeschlagener Band der Intelligenzblätter

Wenige zeitgeschichtliche Dokumente geben einen so authentischen Einblick in das Alltagsleben der Menschen des 18. und 19. Jahrhunderts wie die sogenannten „Intelligenzblätter“. Die in vielen ehemaligen deutschen politischen Territorien veröffentlichten Vorläufer heutiger Anzeigen- und Bekanntmachungszeitungen wurden bislang nur selten ausgewertet.

Viele Tageszeitungen, so auch die heute in Detmold erscheinende Lippische Landeszeitung, gehen auf den in den 1720er Jahren erstmalig entstandenen Pressetypus der sogenannten „Intelligenzblätter“ zurück. Die häufig von der Obrigkeit geförderten lokalen „offiziösen“ Publikationen fungierten ausschließlich als Anzeigen- und Bekanntmachungsorgane. Der Leser wurde hierin beispielsweise über Getreide- und Brotpreise genauso informiert wie über die Urteile örtlicher Gerichte oder gesuchte Straftäter. Verordnungen und Erlasse, standesamtliche Bekanntmachungen und klassische Anzeigen rundeten das Inhaltsspektrum der Intelligenzblätter ab.

Da die Lippische Landesbibliothek seit Erscheinungsbeginn der Lippischen Intelligenzblätter im Jahr 1767 je ein Pflichtexemplar der meist wöchentlich erscheinenden Zeitschriften erhielt, umfasst die lückenlose Sammlung der bis 1843 publizierten Dokumente stolze 35.000 Seiten.

Um den Zugriff auf diese relevanten zeitgeschichtlichen Dokumente einem breiten Publikum zu ermöglichen, wurden die Lippischen Intelligenzblätter digitalisiert und werden über die Homepage der Lippischen Landesbibliothek präsentiert.


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