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Grabbes Werke jetzt frei im Netz

von Joachim Eberhardt • 09.09.2011

Seit gestern nachmittag ist das Grabbe-Portal im Internet freigeschaltet. Alle Werke, alle Briefe, alle erhaltenen und zugänglichen Textdokumente aus Grabbes Hand sind jetzt unter der Adresse www.grabbe-portal.de frei zugänglich und durchsuchbar. Die Werktexte und -fragmente sind dabei ebenso in der Fassung der Kritischen Akademie-Ausgabe repräsentiert wie die Briefe. Textstücke, die dem Herausgeber Bergmann unbekannt waren, aber seitdem an die Öffentlichkeit gelangten, wurden ebenfalls transkribiert und sind nun zugänglich. Die pure Textausgabe ist ergänzt um die digitalen Faksimiles sowohl der Handschriften, wo immer verfügbar, als auch der Erstdrucke. Großenteils stammen Handschriften und Drucke aus dem Grabbe-Archiv der Lippischen Landesbibliothek, aber auch das Heine-Institut und die Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund haben hier ihre Originale zum Scan zur Verfügung gestellt. Die Präsentation der Werke ist ergänzt um Bergmanns ausführlichen Kommentar; Querverweise im Bergmanntext sind jetzt Hyperlinks in der Internetpräsentation. Dass dies technisch so möglich ist, verdankt das Projekt dem Know-how der Projektpartner der Landesbibliothek, nämlich dem Heine-Institut der Stadt Düsseldorf und dem Kompetenzzentrum für eletronische Erschließungs- und Publikationsverfahren der Universität Trier, die beide zusammen schon das Heine-Portal erarbeitet haben. Die dort entwickelten Prozesse und Lösungen konnten für das Grabbe-Portal noch einmal verfeinert werden. Dr. Stefan Büdenbender aus Trier und Dr. Bernd Füllner aus Düsseldorf haben dies gestern beim Festakt zur Eröffnung des Portals eindrücklich erläutert, bevor Kultusministerin Ute Schäfer auf Einladung von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zusammen mit Bibliotheksdirektor Detlev Hellfaier das Portal der Öffentlichkeit übergab.

Um den – virtuellen – Weg zum Grabbe-Portal kurz zu machen, haben wir für die Startseite unserer Webseite in der rechten Spalten eine neue Klickfläche eingebaut (und, wo wir schon mal dabei waren, auch für das Freiligrath-Briefrepertorium).

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