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„Gottlob mit der Romantik ist es aus“: Weerth-Lesebuch wird vorgestellt

von Joachim Eberhardt • 11.03.2019

Dr. Bernd Füllner (Universität Wuppertal) stellt am Freitag, 15.3. 2019, um 19 Uhr im Veranstaltungsraum der Landesbibliothek das jüngst erschienene, von ihm herausgegebene Georg-Weerth-Lesebuch vor. Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsraum ist leider nicht barrierefrei erreichbar.

Georg Weerth (1822—1856), Sohn des Landessuperintendenten Ferdinand Weerth, ist der dritte im Triumvirat der großen Detmolder Autoren des 19. Jahrhunderts, neben Grabbe und Freiligrath. Seine literarische Karriere währte nur knapp zehn Jahre von 1840 bis 1849. Zwischen Romantik und Revolution verfasste er in den 40er Jahren satirische und politische Gedichte, humoristische Reisebilder und sozialkritische Reportagen. 1847 hielt er eine Rede über die Problematik des Freihandels und schrieb 1848/49 mit „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski“ den ersten deutschen Feuilletonroman, für die von Karl Marx geleitete Neue Rheinische Zeitung. — Mitte 1849 nahm er seine Kaufmannstätigkeit wieder auf, unternahm in den 50er Jahren zwei Überseereisen nach Mittel- und Südamerika. In Haiti zog er sich eine tödliche Malariainfektion zu, an der er am Morgen des 30. Juli 1856 in Havanna starb.


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