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Georg Rosens Reisenotizen: Buchvorstellung am Mo, 12.4., 19.30 Uhr via Zoom

von Joachim Eberhardt • 08.04.2021

Am 12. April ab 19:30 Uhr wird in einer Veranstaltung des NHV die neue Veröffentlichung über den Detmolder Orientalisten Georg Rosen (1820 – 1891) vorgestellt. Er brach als 22-Jähriger zu einer Forschungsreise durch das Osmanische Reich und Kaukasien auf und notierte fast täglich etwas für seine Eltern und Geschwister in seiner Heimatstadt Detmold. Diese Notizen, die sich im Nachlass Georg Rosens in der Lippischen Landesbibliothek Detmold befinden, wurden jüngst von Agnes Stache-Weiske und Frank Meier-Barthel in der Reihe Bonner Islamstudien publiziert.

Rosen durchritt verschneite Gebirge im Nebel, wurde gastfreundlich im Zeltlager kurdischer Nomaden aufgenommen und feierte das Osterfest 1844 in Jerevan gemeinsam mit Christen und Muslimen, mit Armeniern, Russen und Aserbaidschanern. Diese und andere Reiserlebnisse werden in Frank Meier-Barthels etwas mehr als einstündigem Vortrag vorgestellt und um kleine Exkurse zur Förderung der Reise durch Alexander von Humboldt und zum Miteinander von regionaler und internationaler Geschichtsforschung bei der Arbeit an der Publikation ergänzt.

Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos. Den Link zum Vortrag erhalten Sie, wenn Sie eine kurze Email an den Vortragenden schicken: frank.meier75(at)gmx.de

Georg Rosen. Notizen von einer Reise durch Serbien, Anatolien und Transkaukasien in den Jahren 1843 und 1844. Herausgegeben und kommentiert von Agnes Stache-Weiske und Frank Meier-Barthel. Bonner Islamstudien, Band 44, eb-Verlag, Berlin 2021. ISBN: 978-3-86893-348-2. 570 Seiten. 34,80 Euro.


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